1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Angebote und Leistungen zwischen Justin Gründl („Auftragnehmer“) und dem Kunden („Auftraggeber“).
1.2 Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ausdrücklich schriftlich zu.
1.3 Soweit gesetzlich zulässig, gelten diese AGB auch für zukünftige Verträge, selbst wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.


2. Vertragsschluss
2.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
2.2 Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche oder elektronische Annahme des Angebots oder durch schriftliche Bestätigung des Auftragnehmers zustande.
2.3 Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung, um rechtswirksam zu sein.


3. Leistungsumfang
3.1 Der Umfang der zu erbringenden IT-Dienstleistungen richtet sich nach dem Angebot oder der vertraglichen Vereinbarung.
3.2 Änderungen oder Erweiterungen der Leistungen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung.
3.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, Unteraufträge an qualifizierte Dritte zu vergeben.


4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
4.1 Der Auftraggeber stellt alle notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung.
4.2 Verzögerungen, die durch nicht rechtzeitige Mitwirkung entstehen, führen zu Verlängerung der Leistungsfristen und ggf. zu zusätzlichen Kosten.
4.3 Der Auftraggeber verpflichtet sich, Änderungen oder Updates an Software, Systemen oder Hardware nur nach Rücksprache mit dem Auftragnehmer vorzunehmen, sofern dies die Dienstleistung beeinflusst.


5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Die Vergütung erfolgt gemäß Angebot oder schriftlicher Vereinbarung.
5.2 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug fällig.
5.3 Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen.
5.4 Kosten für erforderliche Reisekosten, Übernachtungen oder zusätzliche Materialien werden gesondert berechnet.
5.5 Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, bis zur vollständigen Bezahlung bereits erbrachte Leistungen zurückzuhalten oder zu suspendieren.


6. Pflichten und Haftung
6.1 Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
6.2 Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit keine wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt werden.
6.3 Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.
6.4 Bei Schäden aus der Nutzung von Drittsoftware haftet der Auftragnehmer nur, wenn er diese ausdrücklich in die Leistung einbezieht und für die fehlerfreie Nutzung verantwortlich ist.
6.5 Für Datenverlust empfiehlt der Auftragnehmer dem Auftraggeber, eigene regelmäßige Backups zu erstellen.


7. Urheberrechte / Nutzungsrechte
7.1 Sämtliche von Auftragnehmer erstellten Inhalte, Programme, Designs oder Dokumentationen unterliegen dem Urheberrecht.
7.2 Der Auftraggeber erhält ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Nutzungsrecht, ausschließlich für den vertraglich vereinbarten Zweck.
7.3 Änderungen oder Weitergabe an Dritte bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.


8. Geheimhaltung
8.1 Beide Parteien verpflichten sich, alle vertraulichen Informationen, Geschäftsgeheimnisse oder technischen Daten des anderen nicht unbefugt zu nutzen oder weiterzugeben.
8.2 Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.


9. Datenschutz
9.1 Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzerklärung und den geltenden Datenschutzgesetzen (DSGVO).
9.2 Daten des Auftraggebers werden nur zum Zweck der Vertragsdurchführung verarbeitet.
9.3 Der Auftraggeber verpflichtet sich, eigene Datenverarbeitungen ggf. datenschutzkonform sicherzustellen.


10. Vertragslaufzeit und Kündigung
10.1 Verträge können schriftlich gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
10.2 Bei Dauerschuldverhältnissen (z. B. Wartungsverträge) gelten die vereinbarten Laufzeiten und Kündigungsfristen.
10.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen bleibt unberührt.


11. Gewährleistung
11.1 Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Leistung den vereinbarten Spezifikationen entspricht.
11.2 Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 7 Tagen schriftlich zu melden.
11.3 Gewährleistungsansprüche bestehen nicht bei unsachgemäßer Nutzung, eigenmächtigen Änderungen oder Eingriffen Dritter.


12. Höhere Gewalt
12.1 Bei unvorhersehbaren Ereignissen oder Umständen höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Stromausfall, Cyberangriff) wird die Leistungspflicht ausgesetzt.
12.2 Längere Verzögerungen berechtigen beide Parteien zur Anpassung oder Kündigung des Vertrages.


13. Salvatorische Klausel
13.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
13.2 Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommende, rechtlich zulässige Regelung.


14. Anwendbares Recht / Gerichtsstand
14.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
14.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, Weilheim in Oberbayern.


15. Schlussbestimmungen
15.1 Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.
15.2 Diese AGB treten mit Unterzeichnung oder Bestätigung des Angebots durch den Auftraggeber in Kraft.